
Mein Weg
Wer dich begleitet und weshalb ich l(i)ebe, was ich tue

„Heilung verstehe ich als einen Weg –
befreiend von Kampf, Selbstverurteilung,
der Kontrolle über Essen und Körper,
hin zur Verbindung mit dir selbst, zu
innerem Frieden und wahrer Lebendigkeit.“
Meine Geschichte
Da mein Leben sehr früh damit begann, sich wie ein Kampf anzufühlen, lernte ich schnell, trotzdem irgendwie weitergehen zu müssen. Dieses ständige Kämpfen wurde für mich immer wieder für lange Zeit zum Alltag, bis ich lernte, loszulassen.
Nach prägenden Erfahrungen entwickelte ich im Alter von zwölf Jahren eine Essstörung. Ich rutschte in die Bulimie und – ohne es wirklich zu merken – lebte ich zunehmend außerhalb meiner Selbst. Ich war oft im Außen, selten verbunden mit mir, meinem Körper, meinem inneren Erleben.
Rückblickend sehe ich: So schwer mein Start ins Leben war, er hat mir etwas Wesentliches geschenkt. Ich lernte, wie Überleben funktioniert – und daraus wurde nach und nach echtes Leben. Heute bin ich dankbar für die Kraft, die mich getragen hat.
Denn über viele Jahre führte ich ein Leben in zwei Welten: Nach außen funktionierte ich scheinbar problemlos – ich machte Abitur, bekam zwei wundervolle Kinder, arbeitete, und bildete mich stets weiter. Doch innerlich kämpfte ich gegen mich selbst, gegen meinen Körper, gegen mein Leben.
Ich hungerte mich jahrelang ins Untergewicht, ich zwang mich zu exzessivem Sport, ich überlebte von Tag zu Tag. Auch mein Körper sprach immer deutlicher mit mir: Depression, Hautausschläge, hormonelle Probleme, Reizdarm. In mir herrschte Leere, Schwere, ein ständiger Druck.
Es gab auch helle Momente, ja – aber ich konnte sie selten ganz fühlen, nie wirklich annehmen. Ich war nicht frei, nicht echt, nicht verbunden. Ich war nicht ich.
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Der Weg zurück zu mir
Irgendwann spürte ich: So geht es nicht weiter. Etwas in mir wusste, dass es einen anderen Weg geben muss.
Also begann ich, meine innere Stimme kennenzulernen und ihr zu folgen – dieser leisen, kaum hörbaren Stimme, die schon immer da war. Und ich hörte ihr endlich zu.
Da lernte ich, dass ich den Frieden nicht durch Kontrolle, Esspläne, Therapien oder Medikamente finde – sondern nur, wenn ich beginne, mich selbst wirklich zu verstehen. Als ich die Verantwortung für meinen Lebensweg übernahm und lernte, die Sprache meines Körpers zu hören und ihr zu vertrauen, öffnete sich ein neuer Zugang zu mir selbst. Schritt für Schritt fand ich meine Selbstliebe und konnte echten Frieden schließen.
Die Entscheidung, für mich loszugehen, war mein erster wirklicher Schritt – und viele weitere folgten.
Leicht war es nicht immer. Aber es war echt, radikal ehrlich, manchmal schmerzhaft. Und stets war es heilsam zugleich.
Ich habe erkannt: All das, was mich zu zerstören schien, trug in Wahrheit Botschaften und vor allem auch Möglichkeiten für mich. Hinweise, Wegweiser, Aufrufe zur Rückverbindung mit mir selbst.
Ich fühlte mich oft, als würde ich mein Leben im Schleudergang noch einmal durchleben – doch mitten darin begann ich zu begreifen: Ich bin nicht länger Opfer, ich bin Erschafferin.
Ich übernahm Verantwortung für mich – nicht aus Schuld, sondern aus Liebe zu mir.
Ich erkannte, dass in der Tiefe meiner Wunden der Samen der Heilung lag. Und ich begann, ihn zu nähren: mit Achtsamkeit, Mitgefühl, Präsenz.
Ich hörte auf, mich zu bekämpfen, sondern hörte hin. Ja, ich fing an, mich selbst zu lieben.
So ließ ich die Bulimie los und nahm wieder zu – an Kraft, an Energie, an Leben. Ich schenkte meinem Körper Ruhe statt Druck und Annahme statt Ablehnung.
Ich ließ die Kontrolle mehr und mehr los und habe angefangen, zu leben – ohne Zwang, Sucht und Angst.
Heute lebe ich ein freies, lebendiges, liebevolles Leben – nicht perfekt, aber wahrhaftig.
Ich reite die Wellen, die das Leben mir schenkt, statt gegen sie anzukämpfen. Ich habe mein Leben nicht neu gestartet – sondern anders. Echt und in Frieden.
Ich genieße die Zeit mit meinen Kindern, esse intuitiv und frei – und bin meinem Körper näher als je zuvor.
Ich bin dankbar: Für meinen Weg, für meine Heilung. Und dafür, dass ich heute weitergeben darf, was ich selbst gelernt habe.
Als Mentorin für bewusstes Essverhalten und inneren Frieden begleite ich Menschen, die sich eine bewusste, heilsame Beziehung zu sich selbst, dem Essen und ihrem Körper wünschen. Ich zeige dir, wie auch du Loslassen lernst und deinen eigenen, friedvollen Weg mit dem Essen und deinem Leben findest.
Denn meine Erfahrung ist mein Fundament.
Ich weiß, wie sich der Kampf anfühlt.
Und ich weiß, wie es sich anfühlt, diesen loszulassen und in dir anzukommen.
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